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Die Unterbringung
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Die Unterbringung erfolgte im Club Pollentia direkt an der "Bahia da Pollentia" gelegen. Es handelt sich um eine sehr gepflegte Anlage;
die Zimmer entsprechen dem europäischen Standard mit Balkon, Bad, WC, Fernseher, Minibar, Tresor. Auf dem Clubgelände befinden sich zwei Pools,
von denen einer durch die Triathleten belegt wird. Das Publikum ist durchweg sehr sportiv. Die Halbpension reicht völlig, es gibt ein
Frühstücks- und ein Abendbuffet, man braucht mittags somit nur einen "Cafe con Leche" und eventuell ein Stück Kuchen.
Auf dem Gelände des Clubs befindet sich der Fahrradverleih des Reiseveranstalters Balear-Reisen. Hier kann man unter Anderem Rennräder leihen
und an geführten Touren teilnehmen.
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Das gemietete Rennrad
Es handelt sich um das Modell "Prisma RC" der Firma Steppenwolf. Es ist mit einer Shimano 105-Komplettgruppe (30Gänge) und mit Ritchey
-Anbauteilen ausgestattet. Diese Komponenten sind als absolut zuverlässig bekannt und funktionieren auch hier tadellos.
Der Rahmen weist eine sogenannte "Komfort-Geometrie" auf, d.h. er bestitzt ein verlängertes Steuerrohr. Hierduch wird der Lenker
angehoben, was den Rücken entspannt. Diese Geometrie soll zumindest Einsteigern entgegenkommen. Ich persönlich bevorzuge eine tiefere,
gestrecktere Sitzhaltung, aber für die zwei Wochen läßt sich das verschmerzen. Der Rahmen "steht wie eine eins"; ich bin eher der Sprintertyp
und bekomme ihn nur schwer aus der Ruhe. Schwerer wiegt allerdings das sehr weiche Hinterrad welches man bei Antritten als schwammig
empfindet. Die Reifen "Schwalbe Stelvio" halte ich für sehr empfehlenswert, ca. 800km ohne Platten.
Aus Mechaniker-Sicht ist die Sattelstütze von Ritchey sehr gut. Sie ist eine preisgünstige Stütze, die dennoch die sehr genaue
Einstellung des Sattel mittels zwei Schrauben erlaubt.
Im nächsten Jahr spare ich das Geld für die Radmiete (für zwei Wochen immerhin ca 160 Euro) und komme mit dem eigenen Rennrad.
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Die Komponenten im Einzelnen:
| Rahmen: |
Steppenwolf Prisma RC RH60 |
| Farbe: |
Gelb |
| Gabel: |
Carbon |
| Schaltwerk: |
Shimano 105 |
| Umwerfer: |
Shimano 105 |
| Schalthebel: |
Shimano 105 |
| Kurbelsatz/Pedale: |
Shimano 105 |
| Kettenräder: |
Shimano 105 |
| Kette: |
Shimano 105 |
| Ritzelpaket: |
Shimano 105 |
| Laufräder: |
Naben Shimano 105 Reifen Schwalbe Stelvio |
| Lenker/Vorbau: |
Ritchey |
| Sattel/Sattelstütze: |
Selle Italia/Ritchey |
| Bremsen: |
Shimano 105 |
| Licht: |
--- |
| Besonderheiten: |
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Das Fazit: Ein sehr schönes Rennrad was mich dazu bringt, über die Anschaffung eines Aluminium-Rahmens (ohne "Komfort-Geometrie") nachzudenken...
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Die Touren führen durch abwechsungsreiche Landschaften mit der Wahl, ob man Berge fahren möchte oder nicht. Der Verkehr ist erheblich entspannter als in Deutschland. Auf Mallorca wird die Hupe betätigt, um die Radfahrer zu warnen; in Deutschland wird die Hupe gerne
gebraucht, um die Radfahrer zu belehren, wenn die Gefahr, die vom Autofahrer ausgeht, schon vorbei ist. Entscheiden Sie, welche Variante Ihnen sympathischer ist... aber ich schweife ab. Die Touren im einzelnen:
| Tag 1: |
Tour zum Kloster Lluc |
Distanz: 73 km |
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Beschreibung:
Der erste Tag, und direkt hoch zum Kloster Lluc... na ja, die Tour fängt freundlich an, man kann einrollen. Startpunkt ist
der Club Pollentia direkt an der PM222 zwischen Port de Pollenca und Alcudia. Zunächst geht es am Wasser entlang in Richtung Alcudia, dann biegen
wir nach rechts ab. Die ersten kürzeren Anstiege kommen vor Campanet, Moscari und Selva. Nach Selva folgen dann allerdings
12km Anstieg zum Kloster, die es in sich haben. Für Untrainierte gilt: Dreifach-Kettenblatt montieren und langsam fahren.
Für Trainierte gilt: Nicht zu weit runterschalten, und lieber immer wieder aufstehen; Pantani hat es vorgemacht.
Im Kloster selbst befindet sich ein kleines Lokal mit Cafe con Leche und Erdbeerkuchen. Es gibt also keinen Grund,
an der Tankstelle (ca. 3km vorher zu rasten.
Nach dem Kloster (bei ca 45km) folgt eine 20km lange Abfahrt. Diese ist bei trockener Witterung sehr zu empfehlen. Bei
Regen und Nebel (kann vorkommen) ist Vorsicht geboten: Die Straßen sind dann schmierig und glatt. Es folgt die Umfahrung von Pollenca
um kurz vor dem Club wieder auf die PM222 und damit ans Meer zu kommen.
Fazit:
Einsteiger werden diese Tour vielleicht nach einer Woche Training eher genießen..., die Landschaft (besonders auf der Abfahrt zwischen Lluc und Pollenca) ist aber schon beeindruckend.
Eine Regenjacke ist empfehlenswert: Im Gebirge fängt es urplötzlich an zu regnen (siehe Bilder). Am Meer ist dann wieder strahlender Sonnenschein.
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Durchfahrene Orte:
Sa Pobla
Campanet
Moscari
Selva
Caimari
Lluc
Pollenca
Die Route:
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| Tag 2: |
Tour zum Kloster Sant Salvador |
Distanz: 136 km |
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Beschreibung:
Zum Einrollen fahren wir ca. 12 km über Alcudia zum Ortseingang Ca'n Picafort. Dann folgen die ersten kleinen Anstiege vor
Muro Llubi und Sineu. In Petra machen wir eine Kaffepause um dann in Richtung Felanitx und San Salvador, dem Höhepunkt des heutigen Tages
entgegen zu fahren. Der Anstieg zum KLoster hat eine Länge von ca. 4km, die es in sich haben. Im Kloster machen wir eine
weiter Kaffepause und bewundern die Trikots und Fotos eines berühmten Radsportlers. Dann geht es über Manacor, Son Serra (Gute "Rollerstrecke")
und Ca'n Picafort nach Hause.
Fazit:
Die Tour ist durch die kleineren und größeren Anstiege sowie die Länge für Einsteiger zu hart. Für Fortgeschrittene ist alles dabei.
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Durchfahrene Orte:
Alcudia
Ca'n Picafort
Muro
Llubi
Sineu
Petra
Felanitx
Sant Salvador
Manacor
Son Serra
Ca'n Picafort
Alcudia
Die Route:
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| Tag 3: |
Tour im Inland |
Distanz: 72 km |
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Beschreibung:
Wir rollen über Alcudia nach Ca'n Picafort und fahren über Muro nach Inca, wo wir eine Kaffepause machen. Dann geht es weiter
nach Campanet (sehenswert: die Höhlen) und von Campanet auf einer neu geteerten Nebenstrecke nach Pollensa. Vom Kreisverkehr dort
über eine weitere Nebenstrecke wieder zum Meer und zum Ausgangspunkt der Tour.
Fazit:
Gemütliche Tour, die auch für Einsteiger geeignet ist. Fortgeschrittene fahren diese Runde nach einem härteren Tag.
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Durchfahrene Orte:
Alcudia
Ca'n Picafort
Muro
Inca
Selva
Campanet
Pollensa
Die Route:
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| Tag 4: |
Tour zur Ermita Betlem |
Distanz: 90 km |
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Beschreibung:
Wir rollen uns ein in Richtung Ca'n Picafort und fahren weiter an der Küste entlang in Richtung Son Serra und Arta.
Bis Arta geht es ständig aber gemäßigt bergauf; es folgt der Anstieg zum Aussichtspunkt kurz vor der Ermita Betlem und
dann die Abfahrt zur Ermita. Der Anstieg beträgt ca. 9km, ist aber gut fahrbar. Dann fahren wir auf gleichem Weg zurück
und ernten die Früchte der Hinfahrt; bis Ca'n Picafort kann man es nämlich richtig "knallen" lassen.
Fazit:
Der Aussichtspunkt ist sehenswert; der Rückweg ist fahrenswert!
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Durchfahrene Orte:
Alcudia
Ca'n Picafort
Son Serra
Arta
Ermita de Betlem
Arta
Son Serra
Ca'n Picafort
Alcudia
Die Route:
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Das Ergebnis: Insgesamt fuhr ich während des Urlaubs 770 Trainingskilometer, was dazu führte, dass ich jetzt auf meiner heimischen Trainingsrunde
problemlos einen Schnitt von ca. 31 km/h fahre (vorher 25 km/h). Der radsportliche Einstieg in die Saison ist somit erheblich effektiver verlaufen.
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