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Bestimmung der Rahmenhöhe

 
Diese Seite bestimmt die Rahmenhöhe grob aus der Körpergröße und genauer aus der Schrittlänge.

Unten gibt es auch noch eine Hilfe zur Sitzposition.

 
Zur Benutzung:
Füllen Sie alle Felder aus und klicken Sie auf "Rahmenhöhe ermitteln". Die Seite errechnet Ihnen die Rahmenhöhe aus den angegebenen Daten. Die Option "Sloping-Geometrie" bezieht sich auf ein vom Steuerrohr zum Sattelrohr hin abfallendes Oberrohr. Diese Option ist für Mountain-Bikes wirkungslos, da inzwischen alle Rahmen dieser Gattung diese Geometrie aufweisen.

Die Ergebnisse sind als Richtwerte zu betrachten. Wenn Sie im Verhältnis zur Köpergröße einen langen Oberkörper und kurze Beine haben oder einen sehr sportlichen Fahrstil lieben, wählen Sie eher den kleineren Wert.

Die ausgegebene Rahmenhöhe ist der Abstand zwischen der Mitte der Tretlagerwelle und der Oberkante der Sattelmuffe.

Ihre Körpergröße in cm Rennrad Mountain-Bike Trekking-Rad Sloping-Geometrie
Bitte füllen Sie die Felder aus!
Wenn Sie Ihre Schrittlänge kennen, können Sie die für Sie richtige Rahmenhöhe erheblich genauer bestimmen:

Ihre Schrittlänge in cm Rennrad Mountain-Bike Trekking-Rad Sloping-Geometrie
Bitte füllen Sie die Felder aus!

Sie sollten sich im Zweifel nach der unteren (genaueren) Angabe richten. Falls erhebliche Abweichungen zwischen den beiden Berechnungsverfahren bestehen, sind Sie entweder ein "Sitzriese" oder ein "Sitzzwerg".

Problem bei einem zu großen Rahmen:
Sie sitzen zu gestreckt, denn das Oberrohr ist auch länger.

Bei einem zu kleinen Rahmen:
Sie sitzen gedrängt und "buckeln". Dieses Problem kann man durch einen (zu) langen Vorbau ausgleichen, das Lenkverhalten wird hierduch träger. Oder man schiebt den Sattel nach hinten; das Rad reagiert nervöser. Allerdings sieht das Rad durch beide Maßnahmen erheblich "sportlicher" aus, weswegen ich zu dieser Variante neige (kein Spaß)! Der Trend geht auch in diese Richtung: Profis fahren eher kleine Rahmen, um den Lenker noch tiefer absenken zu können. Kleinere Rahmen sind weiterhin tendenziell leichter und stabiler.

Weitere Angaben zur Geometrie

Die Länge des Oberrohrs entspricht in vielen Fällen der des Sattelrohrs. Bei kürzeren Oberrohren wird das Fahrverhalten des Rahmens wendiger aber auch nervöser (Rennräder). Bei längeren Oberrohren wird das Fahrverhalten träger, aber der Geradeauslauf verbessert sich (Länge läuft). Diese Option wäre für Reiseräder zu empfehlen, wenn die Länge nicht schon durch einen langen Hinterbau entsteht. Rennräder werden vielfach eher nach der Länge des Oberrohrs gekauft, denn sie ist für die Sitzposition unter Umständen die relevantere Größe.

Für sehr kleine Rahmen (Rahmenhöhe unter 48cm) ist die Angabe der Rahmenhöhe mit Vorsicht zu genießen. Diese Rahmen müssen, um dem Fahrer (der Fahrerin) zu passen, ein sehr kurzes Oberrohr aufweisen, wodurch z.B. die Schuhe schnell mit dem Vorderrad kollidieren. Andernfalls wird der Fahrer in eine sehr gestreckte Haltung gezwungen.
Hier empfiehlt sich der Einsatz von kleineren Laufrädern (26 Zoll).

Der Nachlauf beschreibt den Abstand zwischen der Verlängerung der Gabelscheiden bis zum Boden und dem Aufstandspunkt des Vorderrades. Je größer der Nachlauf, desto träger das Fahrverhalten. Bei extrem großen Nachläufen (Chopper, Cruiser) kann es zu einer Absenkung des Rahmens beim Lenken kommen. Hierdurch verschlechtert sich das Fahrverhalten zusätzlich. Bei extrem kurzen oder nicht vorhandene Nachläufen ist das Rad sehr nervös, aber auch sehr direkt lenkbar. Kunsträder weisen oft diese Geometrie auf.

Die Breite des Rennlenkers sollte in etwa der Breite der Schulterknochen entsprechen.

Die Länge des Vorbaus sollte so gewählt werden, dass der Abstand Sattelspitze-Lenker etwas länger ist als Ihre Unterarmlänge

Weitere Informationen zur Sitzposition:

Zumindest wenn Sie ein Rennrad fahren gibt es drei wesentliche Sitzpositionen, die grunsätzlich in Frage kommen:

Der "Competition Fit", der "Eddy Fit" und der "French Fit".

Der Competition Fit Der Eddy-Fit Der French Fit

Diese Geometrie ist heute üblich, sie wurde erst durch den Bau stabilerer Rahmen möglich, weil die weit heraus gezogene Sattelstütze den Rahmen stärker belastet. Sie sitzten auf einem recht kleinen und kurzem Rahmen mit einem kurzen Nachlauf. Das Rad reagiert sehr nervös und möchte beherrscht sein. Der Vorbau wird maximal abgesenkt; der Fahrer sitzt aber durch einen langen Vorbau trotz des kurzen Rahmens sehr gestreckt. Diese Sitzpostion sollte zu einer guten Aerodynamik führen.
Also die Position, wenn es um maximale Geschwindigkeiten geht.

Eddy Merckx fur etwas längere und größere Rahmen ("belgische Geometrie") mit damals üblichem geraden Oberrohr und konnte den Vorbau daher nicht extrem absenken; dennoch war er schnell unterwegs, weil er seine Muskulatur vermutlich besser einsetzen konnte und seine Atmung nicht sehr behindert war.
Empfehlenswert für Fahrer mit langem Oberkörper und für Fahrer die einigermaßen aerodynamisch sitzen wollen, obwohl sie den Lenker meistens oben greifen.

Lenker und Vorbau befinden sich praktisch auf gleicher Höhe. Auch werden etwas größere Rahmen gefahren die stärker flexen und daher komfortabler sind. Diese Sitzposition sieht nicht allzu sportlich aus und ist daher aus der Mode gekommen. In der Anfangszeit des Radsport war sie üblich. Man erzielt heute eine ähnliche Sitzposition über eine flexende Sattelstütze und steilere Vorbauten mit Spacertürmen und nennt diese Stizposition dann Komfortposition. Im Bild sieht man, dass der Lenker aufgrund des sehr großen Rahmens gar nicht weiter abgesenkt werden kann, wenn kein Spezial-Vorbau verwendet wird.
Diese Sitzposition ist für längere RTFs und Radmarathons zu empfehlen.

Competition Fit. Ein Klick führt zum Rad...

Eddy Fit. Ein Klick führt zum Rad...

French Fit. Ein Klick führt zum Rad...
Dann geht es weiter mit der Bestimmung der

Kurbellänge...